Am 14. und 15. Oktober 2017 stellen wir dein Forschungsprojekt aus!

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Ob Fotos, Videos, Audiomitschnitte, Objekte oder Texte – schick uns deine Forschungsmaterialien! Wir interessieren uns für jedes Thema – Hauptsache qualitativ erforscht!

Hast du Lust einen kleinen Vortrag über dein Forschungsprojekt zu halten oder Inspirationen künstlerisch darzustellen? Wir suchen diskursive Beiträge in der Länge von 5-20 Minuten. Dabei ist uns wichtig, dass dir das Thema wichtig ist!

Schreib uns einfach, bei Fragen, Angregungen oder gleich mit konkreten Vorstellungen und deinen Materialien, an: sichtbarmachen@outlook.de

Call for Contributions

Macht eure Forschung sichtbar!

Deadline: 31.7.2017

Wir suchen: Fotos, Videos, Audios, Objekte, Seminararbeiten und Vorschläge für diskursive Interventionen! Dabei ist es egal, welches Thema du erforscht hast, ob die Forschung schon abgeschlossen ist oder du dich noch mittendrin befindest. Die Hauptsache ist, dass es sich um qualitatives Forschungsmaterial handelt!

Ideen und Vorgaben:

Schickt uns eure Ideen und Vorschläge mit einer kurzen Biographie (bis 250 Wörter) per Mail.

Die Fotos sollten mindestens eine Auflösung von 5 Mpix haben, um auch im Großformat schön auszusehen.

Bei den Audios kann es sich z.B. um Aufzeichnungen musikalischer Darbietungen oder Interviewausschnitte handeln. Interviews werden von uns anonymisiert, dennoch fragt bitte eure*n Interviewpartner*in vorher um ihr Einverständnis.

Wenn du dich für materielle Kultur interessiert und spannende Objekte während deiner Feldforschung gesammelt hast, kannst du diese ausstellen. Sende uns ein Mail mit deinem Vorschlag und einem Foto davon!

Es wird eine Leseecke geben, mit der wir eure Texte zugänglich machen wollen. Bitte schickt uns eure Seminararbeiten zu euren Feldforschungen als pdf-Datei!

Es wird im Rahmen der Ausstellung die Möglichkeit geben, diskursive Interventionen in der Länge von 5-20 Minuten zu gestalten. Dabei ist es nicht wichtig, ob du Material ausstellst oder nicht. Jede*r kann präsentieren und deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! So bist du herzlich dazu eingeladen, über Inspirationsquellen und Forschungsinteressen zu reden, mit Hilfe der ausgestellten Arbeiten von deinen Forschungserfahrungen zu erzählen oder wissenschaftliche und künstlerische Grenzen zu verschmelzen und experimentelle Formate auszuprobieren!

Das Ziel ist es, mit der Ausstellung alle Sinne der Besucher*innen anzuregen – eben genauso, wie es während der Feldforschung der Fall ist!


Make your research visible!                                                              

Deadline: 31-7-2017

We are searching for photos, videos, audios, objects and seminar papers as well as proposals for discoursive interventions! It doesn’t matter which topic you have been searching on, if you have already finished your project or if you are still in the middle of your research. The main point is that it is qualitative research material!

Ideas and Guidelines:

Send us your ideas and proposals and a short bio (max. 250 words) via mail.

The photos should have a resolution of minimum 5 Mpix, so the pictures still look good at large size.

The audios can be for example recordings of music performances or interview sequences. We will anonymise interviews, however, please ask your interviewée for permission beforehand.

If you are interested in material culture and you collected objects during your fieldwork, exhibit it! Send us an e-mail with your proposal and a photo of it!

There will be a reading corner through which we want to make your texts accessible. Please send us your seminar papers on your field research as a pdf file!

Within the framework of the exhibition there will be the possibility to create discoursive interventions with a length of 5-20 minutes. It is not important whether or not you will exhibit material. Everyone is welcome to present something and there are not limits for your imagination! You can talk about your inspirations and research interests, tell about your fieldwork experiences contextualising your exhibited material or you go beyond scientif and artistic limits and try new experimental formats!

The aim is to appeal to all senses of the visitors – similarly as it is the case during fieldwork!

Werkschau 2017

Studierende sozialwissenschaftlicher Disziplinen sind häufig mit den Fragen konfrontiert: „Was studierst du denn?“ oder „Qualitatives Forschen – was soll das denn sein?“ Sozialwissenschaftliche, qualitative Forschung genießt mitunter verhältnismäßig wenig Bekanntheit in der allgemeinen Öffentlichkeit und auch spätere Arbeitgeber*innen außerhalb des Wissenschaftsbetriebs können sich oft nichts darunter vorstellen.

Inspiriert von den regelmäßig stattfindenden studentischen Werkschauen an Kunstakademien, möchten wir eine Veranstaltung ins Leben rufen, die die Sichtbarkeit qualitativer Forschung in der Öffentlichkeit erhöht. Das ethnographische Material, das Studierende während ihrer Forschungsprojekte an der Uni gesammelt haben, soll am 14. und 15. Oktober 2017 im Volkskundemuseum ausgestellt werden. Dabei werden vielfältige Perspektiven und eine große Bandbreite an Medien zugänglich gemacht, denn bei diesem Material handelt es sich um Fotos, Videos, Audios, Objekten, schriftlichen Arbeiten und diskursiv-künstlerischen Interventionen.

Die permanente Ausstellung dient als ein Fenster zur qualitativen Forschung. Durch kurze wissenschaftliche wie künstlerische Interventionen der Studierenden, wird Einblick in Forschungsinteressen und Inspirationsquellen gegeben. Die WERKSCHAU soll dabei auch die politischen Dimensionen des Forschens und Publizierens (Sichtbarmachens) aufzeigen. Bei der Diskussionsveranstaltung „Politics of Publishing“, am Abend des 14. Oktober 2017, werden Jungwissenschaftler*innen und Verleger*innen darüber austauschen.

Studierende aller sozialwissenschaftlicher Fächer sowie anderer Studiengänge, die qualitative Forschungsprojekte durchgeführt haben, sind dazu aufgefordert ihre Arbeiten einzureichen. Somit geht die WERKSCHAU explizit über die künstlichen Fachgrenzen hinaus.